Eine Geschichte, in der eine Landkarte eine wichtige Rolle spielte.

Eine Geschichte, in der eine Landkarte eine wichtige Rolle spielte.

Diese Geschichte über eine besondere Landkarte habe ich in der Schweiz gehört. Ich bin im Moment im schönen Tessin und genieße herrliches Herbstwetter. Die Lektion aus der Geschichte ist interessant, auch für das Ehrenamt. So, ich will dich nicht weiter auf die Folter spannen.

Es war Ende der 30er Jahre im vorigen Jahrhundert, als eine Militärpatrouille der Schweizer Armee, während der Überwachung eines Abschnitts der Schweizer Alpen von einem Schneesturm überrascht wurde.

Nach vielen Stunden fühlte sich die Patrouille verängstigt, kalt und verloren. Viele der Soldaten begannen die Hoffnung aufzugeben. Sie befürchten, dass sie es nicht lebend zurück ins Basislager schafften. Ihre Moral war miserabel.

Plötzlich fand ein Soldat eine Landkarte in seiner Tasche. Die Männer kauerten sich über die Karte, planten eine Route und warteten auf das Ende des Schneesturms.

Die Landkarte brachte die Motivation zurück

Nach drei Tagen klärte das Wetter auf. Die Patrouille nahm die Landkarte und machte sich auf den Weg zum Basislager.

Als sie sich dem Basislager näherten, kam der kommandierende Offizier, sichtlich erleichtert, auf sie zugelaufen. Es erfreute ihn, dass sie es alle sicher zurückgeschafft hatten.

Später am Abend als sie um ein Feuer saßen, fragte der kommandierende Offizier, sie sollten ihm erzählen wie sie den Schneesturm überlebt und den Weg wieder zum Lager gefunden hatten.

Der junge Soldat zog die Landkarte, die sie für den Abstieg benutzt hatten, hervor. Der kommandierende Offizier studierte die Karte, als ihm plötzlich die Kinnlade herunterklappte.

Die Landkarte zeigte die Pyrenäen und nicht die Schweizer Alpen.

Trotzdem es sich um die falsche Landkarte handelte, war sie glaubhaft genug, um die Stimmung der Soldaten zu heben, ihr Vertrauen zu steigern und ihnen die nötige Hoffnung zu geben.

Die Landkarte aktivierte ihre Zuversicht, sie würden lebend herausfinden.

Was lernt uns diese Geschichte für das Ehrenamt?

Wenn du einen Freund, Kollegen oder Bekannten siehst, der sich in einer schwierigen Situation befindet, wo er sich verwirrt oder verloren fühlt, kannst du seine Motivation und sein Vertrauen wiederaufbauen, indem du ihm eine „Landkarte“ oder einen Plan zeigst, wie er seine Situation verbessern könnte.

Es muss nicht unbedingt perfekt sein. Es reicht bereits aus, ihm zu helfen, einen Ausweg zu finden.

Und auf diese Weise, wirst du ihn dazu inspirieren, den Schneesturm zu überstehen!

Menschen kann man nicht auf Dauer mit Angst motivieren, sondern mit Zielen und persönlicher Anerkennung

Karl Pilsl

Ich wünsche dir viel Glück mit deiner Landkarte.

Herzliche Grüße,

Charles

https://charlesbrueck.com

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