Ein gemeinnütziger Verein, in dem keine Ziele festgelegt werden, ist wie …

Ein gemeinnütziger Verein, in dem keine Ziele festgelegt werden, ist wie …

Du kannst in einem ehrenamtlichen Verein keine Verbesserungen für Notleidende erwarten, wenn dafür keine Ziele festgelegt werden. Veränderungen hin zu Aufwertungen sind aber die Missionen, an die gemeinnützige Organisationen sich halten. Ich will die Überschrift dieses Artikels ergänzen: „Ein gemeinnütziger Verein, in dem keine Ziele festgelegt werden, ist wie ein Handwerker ohne Werkzeug“.

Die Frage, die sich dabei stellt, ist: Wie definiert man diese Ziele?

Um darauf eine Antwort zu erhalten, soll man wissen, was genau mit „Zielen“ gemeint ist. Hier, was Wikipedia über Ziele zum Besten gibt: „Ziele sind Aussagen über angestrebte Zustände in der Zukunft, die durch entsprechendes intelligentes Verhalten erreicht werden sollen“.

Ich versuche es in meinen Worten auszudrücken: „Ein Ziel ist ein Ergebnis, das wir erreichen wollen“, oder „Ziele sind Instrumente, um Wünsche zu erfüllen“.

Wenn du diese Aussagen liest, stellst du fest, dass wir uns in unserem Alltag sehr viele Ziele setzen. Auch wenn uns das nicht immer so bewusst ist. Das gilt auch für Menschen, die der Meinung sind, sie würden sich keine Ziele setzen oder nur wenige.

Wer im Leben kein Ziel hat verläuft sich.

Henry Ford

Zu unserem Alltag gehört, dass Ziele festgelegt werden

Du setzt dir täglich Ziele, die du erreichst. Hier ein einfaches Beispiel. Dein Wecker klingelt um 06:00 Uhr, weil du dir gestern Abend das Ziel gesetzt hast früh aufzustehen.

Weitere Ziele könnten sein, zur Toilette zu gehen, zu duschen, dich anzuziehen, deine Zähne zu putzen …

Dies sind Ziele, die du dir gesetzt hast, ohne wirklich darüber nachzudenken. Du bist in einer täglichen Routine. Aber es sind immer noch Ziele, die du regelmäßig erreichen willst.

Diese Ziele können sogar für andere gelten. Wenn du zum Beispiel sicherstellen musst, dass du aufstehen, dich vorbereiten und deine Kinder zur Schule bringen musst.

Aus einer anderen Perspektive werden ebenfalls Ziele festgelegt, die du nicht definiert hast. Ein typischer Fall. Dein Chef fordert dich auf, dies und das zu tun.

Diese nicht selbst gesetzte Ziele kannst du trotzdem ausführen und sie erreichen. Du kannst mit Begeisterung daran gehen, vielleicht nur mäßig engagiert oder überhaupt nicht. Im letzteren Fall kann das zu negativen Konsequenzen führen.

Es gibt auch die Ziele, die du dir nach reiflicher Überlegung selbst gewählt hast. Du hast dir vielleicht das Ziel gesetzt, dich ehrenamtlich in einer Organisation zu engagieren, um anderen zu helfen, damit es ihnen besser geht. Dieses Ziel kommt aus deinem Inneren.

Dann gibt es die Ziele, die dir von einer oder mehreren Personen vorgeschlagen werden, – also von außen. Ein gutes Beispiel hierfür gibt es beim Arzt. Wenn dein Kardiologe dir mitteilt, dass du Übergewicht hast und abnehmen sehr gut für die Gesundheit deines Herzens wäre.

Du stimmst mir sicherlich zu, dass selbst ausgewählte Ziele mehr oder weniger positiver auszuführen sind.

Alles in allem, wir haben alle viele Ziele festgelegt. Manche von diesen sind schwierig zu erreichen. Ich erinnere an das gesetzte Ziel des Kardiologen, der dir vorschlägt, 15 Kilo abzunehmen.

Ziele festlegen mit der S.M.A.R.T.-Methode

Das Problem liegt oft nicht beim Ziel selbst sondern bei dem Weg dorthin. Sehr leistungsfähig ist die S.M.A.R.T.- Methode. Das Akronym steht für:
Spezifisch
Messbar
Aktiv beeinflussbar
Realistisch
Terminiert.

Ich habe diese Methode in einem früheren Artikel ausführlich beschrieben, den du hier findest.

Ein gemeinnütziger Verein, der mit Zielen lebt, lebt mit Absichten.

Wir begegnen aber manchmal auch Zielen die uns zu groß, zu komplex, zu unerreichbar oder zu bedeutend erscheinen. Wir fühlen uns zu sehr überfordert davon.

Dann nützt es nichts, wie das Kaninchen vor der Schlange zu stehen. Hier heißt der Ausweg: aufteilen!

Um das Endziel zu erreichen, konzentriere dich zuerst auf die Vorbereitung. Der Weg zum Erfolg besteht darin, die richtigen Zwischenziele zu setzen. Die entscheidende Phase der Planung besteht darin, einen in kleine Ziele unterteilten Plan aufzustellen, der zu großem Erfolg führt.

Stell dir dazu vor, du sitzt im Restaurant und der Kellner bringt dir deinen Teller mit einem großen Steak. Du schneidest es in mehrere Stücke und isst jedes Stück nacheinander. Du gehst ja auch nicht hin und du steckst dir das ganze Steak in den Mund rein.

Um dein Endziel zu erreichen, stelle keinen langfristigen Plan auf. Plane zu diesem Zeitpunkt nicht zu langfristig. Konzentriere deine Bemühungen und Fähigkeiten auf einen 1-Jahres-Plan (vielleicht auch auf drei, maximal auf fünf Jahre).

Berücksichtige dabei kleine, aufeinander folgende Durchführungsschritte: einen Monat, ein Trimester, ein Semester oder sogar ein Jahr. Hier bleibt die Abhängigkeit zwischen den kleinen Schritten eine wirksame Strategie. So kannst du mit realistischen Etappen nach einer Reihe von schrittweisen und gut kalkulierten Erfolgen dein Endziel erreichen. Es ist ein langsamer, aber stetiger Fortschritt in Richtung einer sicheren Zukunft.

Wenn Du ein glückliches Leben leben willst, verbinde es mit einem Ziel, nicht aber mit Menschen oder Dingen.

Albert Einstein

Die richtige Einstellung haben

Darüber hinaus solltest du nicht übersehen, wie wichtig es ist, die erreichten Zwischenergebnisse zu untersuchen und zu überprüfen. Diese wichtige Arbeit kann dazu führen, dass die Pläne aktualisiert werden müssen. Somit stellst du sicher, dass du nicht über festgelegte Grenzen und persönliche Erwartungen hinausgehst.

Gehen wir nun über zu weiteren Informationen, die über die oben gesetzten Ziele hinausgehen. Es geht hier um die innere Einstellung. Einmal von dir als Führungskraft, aber auch vom Team, das die verschiedenen Aufgaben ausführt.

Nachfolgende Punkte sollen nicht vernachlässigt werden. Sie sind eine tragende Säule zum Erreichen von Zielen mit hohem Potenzial.

Menschen, die keine Ziele haben, sind dazu verdammt, für Menschen zu arbeiten, die welche haben.“

Brian Tracy

Hast du Ziele festgelegt mit hohem Potenzial?

Hast du dir mit deinem ehrenamtlichen Verein Ziele festgelegt, die besondere Fertigkeiten erfordern? Dann musst du gerüstet sein, indem du:

  • Positivität zum Ausdruck bringst, deine Ziele klar formulierst, indem du dich glücklich und zufrieden mit den erreichten Zielen zeigst, um die Erfolgschancen im nächsten Schritt zu erhöhen.
  • die Genauigkeit der Ziele durch Nennung der Fristen und der Ausführungskosten definierst, um den richtigen Weg zum Erfolg einschlagen zu können.
  • die Festlegung von vorrangigen Zielen beschreibst, um nicht in die Verlegenheit der Wahl und der Durchführung zu geraten. Diese Bestimmung wird schrittweise fortgeführt und in einen Kalender eingetragen.
  • die Definition strategischer Teilziele einfach und von kurzer Dauer aber stetig fortschreitend angibst. Eine zu lange Fokussierung auf ein Teilziel lässt die Dinge unnötigerweise ohne Fortschritt erscheinen.
  • die Definition von erreichbaren Zielen entsprechend deinen Bedürfnissen, Wünschen und Fähigkeiten festlegst. Die Ziele deiner Umgebung (Partner, Familie oder Bekannte) erweisen sich meist als unrealistisch und führen zu einem unbefriedigenden, um nicht zu sagen katastrophalen Ergebnis. Auch Naivität, darunter verstehe ich Ziele anzuvisieren, die für deine Fähigkeiten zu hoch sind, bleibt einer der erklärten Feinde des Erfolgs. Auch das Setzen zu niedriger Ziele führt zum gleichen schlechten Ergebnis!
  • dir bewusst wirst, dass die Formulierung von Zielen deinen Projekten einerseits den existenziellen und vertraglichen Wert verleiht. Andererseits ist es ein Element der Erinnerung und Überprüfung des Fortschritts der festgelegten Phasen.
  • neben der Erreichung deiner Ziele lernen musst, deine Erfolge zu genießen und dir die Zeit nehmen, die erzielten Fortschritte zu beobachten, zu bewerten und dich sogar selbst zu belohnen, bevor du deinen Weg fortsetzt, um andere Erfolge zu sammeln.

Abschluss

Es ist aber auch wichtig, sich daran zu erinnern, wie bedeutend es ist, aus vergangenen Erfahrungen zu lernen, damit du zukünftige Pläne in die richtige Richtung lenken kannst.

Sich Ziele zu setzen, bedeutet vorausschauend zu sein und Eigenverantwortung zu übernehmen. Wer Initiative ergreift, ist selbstbestimmt, unabhängig und hält die Kontrolle.

Ziele festlegen bedeutet auch immer eine Weiterentwicklung. Ein Ziel setzt man sich nicht, wenn man es bereits erreicht hat.

Die Tragödie des Lebens liegt nicht im Nichterreichen seines Ziels. Die Tragödie des Lebens liegt darin keine Ziele zu haben, die man erreichen kann

Benjamin Mays

Bild von Free-Photos auf Pixabay 

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