Newsletter 23: Vier Worte, die ein guter ehrenamtlicher Teamleiter regelmäßig benutzt

Newsletter 23: Vier Worte, die ein guter ehrenamtlicher Teamleiter regelmäßig benutzt

Als Teamleiter kommunizierst du immer, auch wenn du nicht redest. Aber welches sind die wichtigsten Worte die Teamleiter regelmäßig benutzen sollen? Hier findest du vier Worte, die Teamleader anwenden sollen, nicht nur dann und wann, sondern fortwährend. Immer und immer wieder!

1. „Warum“

Gute Teamleiter fragen beständig nach dem „Warum?“ Warum hast du dich uns angeschlossen? Warum funktioniert das besser als jenes? Warum ist sie seit Wochen nicht mehr aktiv?

Anschließend kommunizieren sie ihren Mitgliedern dauernd die Antworten auf das „Warum“. Sie erklären die Philosophien, die hinter Entscheidungen stecken, sowie den Denkprozess, der dazu geführt hat. Sie erleichtern damit den Ehrenamtlichen die Ursachen zu verstehen, wieso es in die oder in eine andere Richtung geht. Wenn Teamleiter das „Warum“ versäumen, werden die Mitglieder mit der Zeit ihre Arbeit stumpfsinnig und ohne Herzblut ausführen.

Ohne ein kraftvolles „Warum“ treibt ein Verein dahin. Neue Programme und Aktivitäten werden eingeführt, die interessant aussehen, wo aber der Funke nicht überspringt. Ohne ein beständig kommunizierte „Warum“ verliert ein Verein seine Seele. Ehrenamtliche verlieren ihre Motivation, wenn sie nicht regelmäßig hören: „Das ist das warum, wofür wir hier sind!“ Das „Warum“ ist enorm wichtig.

2. „Nein“

Teamleiter sind dafür verantwortlich, dass das Team als eine starke Einheit auftritt. Jeder hat seine spezifischen Aufgaben, die zielorientiert sind.  Das bewirkt aber auch sehr oft ein klares „Nein“ vom Teamleiter.  Nein zu Ablenkungen, Nein zu anderen Gelegenheiten, die ergriffen werden könnten, Nein zu guten Sachen, die aber nicht die besten sind. Gute Teamleader sind geschickt im Nein sagen. Steve Jobs meinte einmal: „Ich bin genauso stolz auf das, was wir nicht tun, wie auf das, was wir tun“.

Ich habe festgestellt, dass wenn die Organisation und damit die Mitglieder, ein klares „Warum“ erhalten, fällt das Nein sagen leichter.

3. „Entschuldigung“

Je länger Teamleiter führen, umso mehr wird ihnen ihre Unvollkommenheit bewusst. Ihnen wird klar, dass sie manchmal übers Ziel hinausschießen, dass sie besser kommunizieren könnten, dass die Ehrenamtlichen mehr Unterstützung verdient hätten… Das kommt daher, dass Teamleiter schnell handeln müssen. Somit kann es vorkommen, dass sie Ehrenamtliche mit ihren Entscheidungen kränken.

Sie mögen den Job, den sie ausführen, sie wissen, dass gute zwischenmenschliche Beziehungen im Ehrenamt Vertrauen aufbauen, daher sind gute Teamleiter sehr schnell im Entschuldigen.

4. „Danke“

Das letzte der vier Worte ist Danke. Hierzu ein treffendes Zitat von Max De Pree: „Die erste Verantwortung einer Führungskraft besteht darin, die Realität zu definieren. Die Letzte darin, danke zu sagen. In der Zwischenzeit ist die Führungskraft ein Diener.“ Erfahrene Teamleiter drücken regelmäßig ihren Dank und ihre Anerkennung gegenüber ihren Mitgliedern aus. Ihnen ist klar, dass die Ehrenamtlichen das wichtigste im Team sind. Wenn es ihnen nicht mehr gefällt, wenn sie unzufrieden sind, sich nicht mehr wohlfühlen besteht die Gefahr, dass sie weggehen und versuchen woanders etwas Neues zu finden.

 

 

Ich wünsche mir, dass du als Teamleiter diese vier Worte stets sinnvoll benutzt. Dir als Ehrenamtlicher wünsche ich einen solch weisen Teamleiter.

 

Gibt es deiner Meinung nach, andere wichtige Worte, die ein guter ehrenamtlicher Teamleiter regelmäßig benutzen soll?

 

“Wenn deine Handlungen andere dazu inspirieren, mehr zu träumen, mehr zu lernen, mehr zu tun und mehr zu werden, bist du ein Führer.”  John Quincy Adams

 

 

Herzliche Grüße,

 

Charles

 

https://charlesbrueck.com

 

 

 

 

 

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