Newsletter 81: Bist du bereit für Änderungen?

Newsletter 81: Bist du bereit für Änderungen?

Das Leben setzt sich zusammen aus Änderungen, aus Übergängen, aus Aufbrüchen. Jeder von uns erlebt sie. Das kann sein:

  • Nach der Studienzeit einen Job angehen.
  • Den Arbeitgeber nach 15 Jahren wechseln und woanders neu anfangen.
  • Eine destruktive Beziehung auflösen, um in eine andere zu wechseln, wo du das erhältst, was du brauchst und dir wünschst.
  • Deine Heirat, du lässt dein Junggesellenleben zurück.
  • In Rente gehen, du lässt einen Lebensstil zurück der hektisch, beschäftigt, stressig war.
  • Umzug in eine andere Stadt, in ein anderes Land.
  • Ein ehrenamtliches Engagement eingehen, obwohl deine Freunde und Bekannten dir abraten.

Es gibt viele bedeutende Übergänge im Leben, angefangen bei der eigenen Geburt, Schule, Studien, Heirat, Scheidung, Rente, ein eigenes Unternehmen aufbauen, sich freiwillig für einen guten Zweck engagieren. Dazu passieren tausende von kleinen Übergängen, die unsere Tage und Jahre füllen.

Jeder von uns reagiert auf diese Übergänge in verschiedenen Weisen. In seinem Buch „Managing Transitions: Erfolgreich durch Übergänge und Veränderungen führen“ (*), geht William Bridges auf ein, wie ich finde, einfaches Konzept ein, das man anwenden kann, sowohl bei bedeutenden als auch zweitrangigen Übergängen im Leben.

Seine Theorie setzt sich aus drei Schritten zusammen:

  1. Beenden
  2. Zeit in der neutralen Zone verbringen
  3. Neustart

Beenden

Viele Menschen neigen zu einem Neuanfang – eine neue Beziehung, einen neuen Job, ein ehrenamtliches Engagement – ohne einen Schlussstrich unter die vorherige Situation gezogen zu haben. So einfach das auch klingen mag, es nicht zu tun garantiert nahezu ein voraussehbares Ende für deinen Neustart oder deine neue Beziehung.

Durch Altlasten entstehen Neulasten

Hans-Joachim Uthke

Zeit in der neutralen Zone verbringen

Es ist dies die Zeit des Nachdenkens, des geistigen Eintauchens, der Selbsteinschätzung. Ich kenne Leute, die mehr als ein Jahr in dieser neutralen Zone verbrachten. Persönlich steckte auch ich nach einer Trennung während Monaten in dieser neutralen Zone fest. Ohne dass es mir damals auffiel, war das für mich eine Zeit von Neuanfang, von Selbstfindung, von Vertrauen, von Hoffnung. Heute kann ich behaupten, dass diese Zeit sehr gut investiert war. Es öffnete mir die Augen und ich entdeckte das Wer, das Was, das Warum, das Wie meiner Vergangenheit aber auch meiner Zukunft.

Neustart

Fast so wie bei Monopoly: „Rücke vor bis auf Los“. Beginne neu, mit Vertrauen, Wünschen, Leidenschaft, Überzeugung, mit Herz und Seele, bereit für Neues.

Es geht dir nicht allein so. Niemand kommt an Änderungen vorbei. Das Leben hat mir aufgezeigt, dass nichts ohne Ursache passiert. Eine Lebensänderung erlaubt einem Menschen etwas hinter sich zu lassen und etwas Neues, Besseres anzugehen. Das Geheimnis besteht darin, diese Änderung mit Vertrauen anzunehmen.

Einige Lebensänderungen können geplant und vorbereitet werden (Auslandsstudien, Rente, Betrieb übernehmen, …), wogegen andere plötzlich und überraschend kommen. Diese verursachen viel Besorgnis wegen der Ungewissheiten der daraus erfolgenden Ergebnisse.

Über die Jahre habe ich viele Leute beobachtet, die sich gegen Lebensänderungen gewehrt haben – die aber günstig für sie gewesen wären – aus Angst, Zweifel, wegen Stress, ungenügendem Selbstwertgefühl.

Steht eine Änderung an, so sollte man sie angehen. Es hilft in dem Moment nicht auf den richtigen Moment zu warten. Den richtigen Moment gibt es nicht!

Unzufriedenheit ist Verlangen nach sinnvoller Änderung

Else Pannek

Welche Änderungen durchlebst du im Augenblick deines Lebens?

Herzliche Grüße,

Charles

https://charlesbrueck.com

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