„Wer von euch will diesen Geldschein?“ „Ich! Ich! Ich! …“

„Wer von euch will diesen Geldschein?“ „Ich! Ich! Ich! …“

Hier ist die Geschichte von einem 100 Dollar Geldschein, die sich wirklich ereignet hat. Sie spielte sich ab, während einem Vortrag eines berühmten Redners vor mehreren tausend Zuschauern. Ihm lag es daran seinem Publikum praktisch zu zeigen, dass es Zufälle nicht gibt. Jeder ist Meister seines Schicksals.

Nach einigen Sätzen hatte der Redner durch verschiedene Aussagen die Neugier des Publikums verschärft. Dann zog er einen 100 Dollar Geldschein aus seiner Tasche und hielt ihn dem Publikum vor mit den Worten: „Wer will diesen 100 Dollar Geldschein?“

Fast ein Drittel des Saales schrie auf, „Ich. Ich. Ich will den Geldschein. Ich.“ Der Redner wiederholte, „Also, wer will den Geldschein haben?“ Jetzt meldete sich fast der ganze Saal und die Menge schrie wieder: „Ich. Ich. Hier ich will den Geldschein. Ja, ich…“

Der Mann auf der Bühne tat so, als würde er nichts verstehen: „Will denn keiner diesen Geldschein?“ Da trat eine Person aus der siebten Reihe heraus und lief nach vorne, wo der Redner stand und entriss ihm den Geldschein.  

Der Redner schien erleichtert und sagte zu der Dame, „Sehen sie, so ist das Leben. Wenn sie darauf hoffen, dass alles ihnen in den Schoß fällt, wenn sie ausrufen, „ich will“, dann kann es sehr gut sein, dass sie nichts erhalten. Wollen ist eine Sache, handeln eine andere.“

Die Moral von der Geldschein-Geschichte

In dieser Geschichte wird alles erklärt. Die erste Stufe ist, etwas zu wollen. Wenn du dir dein Leben ständig verbessern willst, musst du überlegen, was du wirklich willst und auch wieso. In diesem Beispiel ist die Analyse schnell gemacht: „Ich will diesen 100 Dollar Geldschein, um … meiner Familie eine Freude zu bereiten, mir diese neue Hose zu kaufen, die mir so gut gefällt, mir ein Ticket bestellen zur nächsten Konferenz des Redners, usw.“

Dir ist klar bewusst, dass du diesen Geldschein willst. Die einzige Möglichkeit, ihn zu erhalten, ist ihn dir zu holen. Andernfalls stehen deine Chancen eins zu der Zahl der Zuschauer, um ihn zu bekommen. Es ist wichtiger, seine Kräfte auf konkrete Dinge zu konzentrieren, als auf das Glück oder die Wahrscheinlichkeiten.

Der Prozess, um sein Leben zu verbessern oder ein privates, berufliches oder ehrenamtliches Projekt zu realisieren, setzt sich aus vier verschiedenen Stufen zusammen.

Die Überlegung

Dazu sammelst du alle deine Ideen beisammen, von den verrücktesten zu den moderaten, wobei du die sinnvollsten nicht vergessen sollst.

Wieso?

Wieso willst du diese Ideen umsetzen? Welches Ergebnis wünschst du, das dabei herauskommen soll? Wieso glaubst du, dass das die beste Lösung sei?

Wie?

Finde heraus, wie du diese Ideen umsetzen kannst?

Die Handlung

Setze deine Ideen um!

Dieser Prozess kann manchmal sehr schnell erfolgen, wie aus der Geschichte hervorgeht. Er kann aber auch sehr lang sein bei großen und wichtigen Projekten.

Denk dran, die wichtigste Stufe ist die Handlung. Es gibt viele Leute, die gute Ideen haben, aber nie ins Handeln kommen. Gute Ideen sind wichtig, aber das Wichtigste ist sie umzusetzen. Im Ehrenamt habe ich oft erlebt, wie groß die Genugtuung ist, wenn du deine Ideen und Projekte umsetzen kannst.

Niemand wird von jedem gemocht, es sei denn, er ist ein Geldschein.

Sarah Razak

Kennst du diese Genugtuung auch aus deinem Ehrenamt?

Herzliche Grüße,

Charles

https://charlesbrueck.com

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