3 Qualitäten die fürs Ehrenamt wichtiger sind als ein hoher IQ-Wert

3 Qualitäten die fürs Ehrenamt wichtiger sind als ein hoher IQ-Wert

Wenn du Leute fragst was den Erfolg fördert, kommt sehr oft die Antwort „ein hoher IQ-Wert“. Es besteht kein Zweifel, dass ein hoher IQ-Wert eine wichtige Rolle beim schulischen Erfolg spielt. Aber eine Aufnahme in eine Hochschule ist kein Garant auf Erfolg.

Es gibt viele Geschäftsführer die hochqualifizierte Hochschulabsolventen mit glänzenden CV einstellten, um dann festzustellen, dass deren Resultate den Erwartungen nicht entsprachen.

Ohne Überraschung haben Forscher festgestellt, dass ein hoher IQ eine viel weniger wichtige Rolle beim Erfolg spielt. Dagegen findet man drei Qualitäten, die sehr oft vergessen werden, die ausschlaggebend für den Erfolg sind.

Ein hoher IQ wird von diesen drei Eigenschaften übertroffen

Selbstregulierung

Darunter versteht man die Fähigkeit seine Einstellungen in Einklang mit seinen Werten und Zielen zu bringen. Wir sind sehr oft selbst die größten Hindernisse auf unserem Weg zum Erfolg. Die berühmte Marshmallow-Studie an der Stanford Universität hat das sehr ausführlich erläutert. Die Resultate waren eindeutig. Diejenigen die im Test standhielten, hatten bessere schulische Resultate, später höhere Löhne und litten weniger unter Fettleibigkeit.

Die Selbstregulierung ist wie ein Muskel. Sie kann sich schnell abbauen, aber sich auch wieder entwickeln und verstärken.

Du kannst also lernen, zehn Minuten früher aufzustehen, nicht immer alles aufzuessen, was in deinem Teller ist, weniger Zeit in den sozialen Medien verbringen, … 

Empathie

Empathie ist die Fähigkeit sich in die Gefühlslage eines anderen hineinversetzen und diese nachempfinden zu können. Gegensätzliche Standpunkte führen oft zu Konflikten. Empathie ermöglicht Spannungen abzubauen. Es entspricht dem Unterschied zwischen „Ich denke, du liegst falsch“ und „Ich verstehe, worauf du hinauswillst“. Die letzte Einstellung ist konstruktiver und offener. Sie zeigt auch, dass du dich um andere sorgst.

Charakterstärke

Die Psychologin Angela Duckworth hat festgestellt, dass das gemeinsame Merkmal bei denjenigen die erfolgreich sind, nicht die soziale Intelligenz ist. Es ist auch nicht eine gute körperliche Verfassung, eine gute Gesundheit oder ein hoher IQ.

Wenn wir mit einem Problem konfrontiert werden, ist es wichtig, nicht aufzugeben, also Charakterstärke zu beweisen. Es geht darum an der Idee festzuhalten, dass wir uns der Lösung nähern und die Kontrolle übernehmen werden. Das Gehirn entwickelt dadurch neue neuronale Schaltkreise, die sich mit Problemlösungen befassen. Das tritt nicht ein, wenn wir das Handtuch werfen.

Das braucht Geduld, kann aber weiterentwickelt werden durch tägliche einfache Übungen wie Sport treiben, kalt duschen, Dankbarkeit und Achtsamkeit einstudieren, …

Es bedeutet nichts anderes, als das Konzept der zunehmenden Auswirkung in allen Lebensbereichen einzubauen.

Ein hoher IQ verhilft noch lange nicht zu einer emotionalen Intelligenz.

Andreas Marti

Herzliche Grüße,

Charles

https://charlesbrueck.com

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